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Blog

von kathrin

Medienkompetenz macht Schule Für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft spielen Information, Wissen und Bildung eine immer bedeutendere Rolle. Die neuen Medien bieten jedoch nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Angesichts der sich ausweitenden Nutzung der neuen Medien und des Internets gewinnen die Fragen eines effektiven Schutzes von Kindern und Heranwachsenden zunehmend an Bedeutung. Aufgrund der technologischen, jugend-, arbeitsmarkt-, gesellschafts- und bildungspolitischen Veränderungen kommt der Förderung von Medienkompetenz eine entscheidende Bedeutung zu. Bedenkt man, wie rasch sich Handy und Internet in allen Bereichen der Gesellschaft ausgebreitet haben, so ist Medienkompetenz die entscheidende Grundlage lebenslangen Lernens. Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung das 10-Punkte-Programm "Medienkompetenz macht Schule" entwickelt. 10-Punkte-Programm 1. Unterrichtsqualität mit neuen medialen Lerninhalten und Methoden erhöhen 2. Zukunftsorientiert Lehrerfort- und Weiterbildung stärken 3. Jugendmedienschutz an Schulen stärken 4. Eltern intensiv einbinden 5. Technische Infrastruktur für Medienkompetenz ausbauen 6. Das zentrale Bildungsportal weiterentwickeln 7. Hochwertige Bildungsoftware und Medien bereitstellen 8. Die Breitbandanbindung der Schulen vorantreiben 9. Partner gewinnen und gemeinsame Projekte initiieren 10. Das Landesmedienzentrum und die Medienkompetenznetzwerke weiterentwickeln und einbeziehen Quelle: http://medienkompetenz.rlp.de/

von andrea

Medienkompetenz Informationen, Wissen und Bildung spielen für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft eine immer bedeutendere Rolle. Wenn man die technologischen, jugend-, arbeitsmarkt-, gesellschafts- und bildungspolitischen Veränderungen betrachtet, kommt der Förderung von Medienkompetenz eine entscheidende Bedeutung zu. Vor allem, wenn man bedenkt, wie schnell sich Handy und Internet in allen Bereichen der Gesellschaft ausgebreitet haben, so ist Medienkompetenz die entscheidende Grundlage lebenslangen Lernens. In den meisten Facetten des Lebens (Schule, Beruf und Freizeit)stoßen wir auf unterschiedliche Medien: Lesen und Textverständnis, Powerpoint und Internetrecherche, Radiohören und Fernsehen. Dort sind wir gefordert, medienkompetent handeln zu können. Wir müssen unsere Medienkompetenz ständig erweitern und aktualisieren, denn die uns umgebende Medientechnologie entwickelt sich in rasantem Tempo weiter. Unsere Gesellschaft trägt eine Verantwortung, allen Bürger(inn)en die Chance zum Zugang zu den Medien zu bieten und ihr medienkompetentes Handeln zu fördern. Das kann sowohl Leseförderung als auch der Umgang mit neuen Medien bedeuten. Es gibt verschiedene Ansätze, die Medienkompetenz erklären sollen, darunter ist ein Ansatz von Dieter Baacke, er geht von vier verschiedenen Dimensionen der Medienkompetenz aus: - Medienkritik - Medienkunde - Mediennutzung - Mediengestaltung Zusammenfassend kann man sagen, dass Medienkompetenz insofern eine Teilmenge der kommunikativen Kompetenz ist und betont den instrumentell-technischen Umgang mit Medien, die in vielfältig zur Verfügung stehen und deren Nutzung gelernt und trainiert werden muss. Literatur: • http://www.mekonet.de/cgi-bin/comasystem/view/presse/view_presse.pl?datensatz=preEXPSSpsPXWKu7z60caCs6SBDM8hCJL1IaYqlQcHh4poF6G96ep1183037048&designfile=detail_lit.php&projekt=a1_medienkompetenz •http://209.85.129.132/search?q=cache:veFN_UI__EYJ:www.paedpsych.uni-koeln.de/staff/pfleging/lerneinheiten/medienkompetenz04/co113ch1/files/file1624/140504.ppt+medienkompetenz+baacke&hl=de&ct=clnk&cd=18&gl=de •http://medienkompetenz.rlp.de/

text von birte

 

Medienkompetenz


Medienkompetenz ist die Fähigkeit, selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortlich mit Medien umzugehen und sie zur Gestaltung der eigenen Lebenswelt, zur Teilhabe an, sowie zur Mitgestaltung der (Informations-) Gesellschaft zu nutzen. Dazu gehören:

  • Das Wissen darüber, welche Medien es gibt und welchen Nutzen sie haben.

  • Die Fähigkeit, Medien im Zusammenhang mit den eigenen Bedürfnissen, der eigenen Lebensgestaltung und Identitätsbildung, zur Information und Bildung und zur Unterhaltung sinnvoll auswählen zu können.

  • Das Vermögen, über die eigene Mediennutzung und über Medienwirkungen nachdenken zu können.

  • Das technische Wissen über Medien bzw. den Umgang mit Geräten.

  • Die Fähigkeit, die jeweilige „Mediensprache“ verstehen und analysieren zu können, d. h. Medien „ lesen “ zu können.

  • Die Produktionsbedingungen von Medien und ihren Bezug zur gesellschaftlichen Wirklichkeit einschätzen zu können.

  • Medienbotschaften zu beurteilen ( Boulevardpresse, Nachrichtenmagazine ) und kritisch über Begriffe wie Realität, Wahrheit, Information, Wissen, Manipulation etc. nachdenken zu können.

  • Medien gestalten und zur Kommunikation einsetzen zu können, als Erweiterung der eigenen Handlungs- und Ausdrucksfähigkeit ( aktiver Medienumgang ) – so z. B. für die Gestaltung einer eigenen Homepage.


Dieter Baacke ( 1934 – 1999 ), der Begründer des Begriffs Medienkompetenz, wies auf die Bedeutung der verantwortlichen und kreativen Mediennutzung hin. Er gliederte den Begriff Medienkompetenz in vier Dimensionen:


  1. Medienkritik umfasst drei Aspekte: Erstens die analytische Dimension, d.h. Erfassung gesellschaftlicher Prozesse, zweitens die reflexive Dimension gegenüber sich selbst und drittens die ethische Dimension, d.h. die soziale Verantwortung.

  2. Medienkunde beinhaltet das Wissen um die heutigen Medien, ihre Struktur und Entstehung. Neben dieser informativen Dimension der Medienkunde existiert die instrumentell – qualifikatorische Dimension, also die Fähigkeit, Mediengeräte bedienen zu können.

  3. Mediennutzung findet sowohl rezeptiv statt als auch interaktiv in der Nutzung der kommunikativen Möglichkeiten.

  4. Mediengestaltung beinhaltet die kreative Dimension, das Erstellen und Gestalten von eigenen Produkten.



Literatur:

    • http://www.polizei-beratung.de/vorbeugung/medienkompetenz/medienkompetenz_was_ist_das_/

    • Mediale Lernwerkzeuge nutzen -  Eine Praxishilfe zur Integration von eLearning in Berufsvorbereitung und Ausbildungsbegleitung von Andrea Mader


text von nina

Medienkompetenz wie alles anfing... Bei der Entwicklung von mediengestützten Lernmethoden verbanden sich stets technologische mit methodisch-didaktischen Inovationen. Meist wurde die pädagogische Nutzung durch die technische Entwicklung vorangetrieben, indem neue technische Möglichkeiten erweiterte pädagogische Spielräume eröffneten.Eher selten wirkten Erfahrungen aus der Pädagogik zurück auf die technische Gestaltung mediengestützter Umgebungen. Es handelt sich also um eine technikgetriebene Entwicklung, de allerdings in ihrer praktischen Anwendung stets den jeweiligen pädagogischen Paradigmenwechsel folgte. Der Begriff elearning, wie er heute meist verwendet wird, nämlich als ein computer-und netzgestütztes Lehrarrangement, das entweder individuell oder in virtuellen Arbeitsgruppen genutzt wird und in unterschiedlichen Anteilen instruktive, kommunikative und kollaborative Elemente enthalten kann, hat sich siet MItte der 1990er Jahre entwicklet.Er fußt jedoch auf einer längeren Tradition. Je nachdem wie man elearning definiert, können dessen Ursprünge sogar schon in den 1970er Jahren lokalisiert werden, als die ersten computergestützten Lernprogramme erprobt wurden. Diese basierten auf einem behaviouristischen Ansatz und waren als so genannte "Drill-and-Practice"- Programme strukturiert, d.h. es wurde Faktenwissen abgefragt, und die jeweil richtigen Antworten wurden belohnt!

text von jennifer

 

Die Medienkompetenz ist ein Teil der Medienpädagogik, sowie der Medienpsychologie. Sie bezieht sich auf die Fähigkeiten der Menschen, welche u.a. die angemessene Bedienung von Medien, als auch die angemessene Nutzung für die eigenen Zwecke, mit einschließt. Vor allem dient die Medienkompetenz dazu, sich Medienwissen eigenständig zu erarbeiten.

Dazu zählt u.a, dass der Mensch Medien, z.B, Bücher kennt und diese auch nutzen kann, sich in der Medienwelt orientieren kann und selbst kreativ in der Medienbranche tätig werden kann. Wichtig dabei ist jedoch auch ein kritische Distanz zur Medienwelt zu haben.

Seit den 90-er Jahren sprechen Wirtschaft und Politik von der Unabkömmlichkeit der Medienkompetenz, da diese als Schlüsselqualifikation der Gegenwart und der Zukunft gilt.


Zu den Medienkompetenzen gehören die Medienkritik, die Medienkunde, die Mediennutzung, sowie die Mediengestaltung.

Unter Medienkritik versteht man die Untersuchung in gesellschaftlichen Vorgängen, welche Probleme aufweisen.

Zur Medienkunde, d.h. das Wissen über Medien, sowie Mediensysteme, zählt u.a. die Bedienung von Geräten oder die Kenntnis wie Journalisten arbeiten.

Zur Mediennutzung zählt die Nutzung eines persönlichen Programms, wie z.B. das Online – Banking.

Unter Mediengestaltung ist eine eigene Medienproduktion in innovativer und schöpferischer Form zu verstehen.


medienkompetenz

 

Mit Medien leben lernen

 

Ein Leben ohne Medien ist nicht mehr vorstellbar. Neben TV, Radio und Zeitungen sind in den letzten Jahren Computer, Internet, Handy und Co. zu selbstverständlichen Begleitern im Alltag geworden. Medien durchdringen heute alle Lebensbereiche. Sie sind eine wesentliche Sozialisationsinstanz und zugleich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Umso wichtiger ist es, dass der gekonnte und selbstbestimmte Umgang mit Medien gefördert wird.


Mensch im Mittelpunkt
Medienkompetenz ist zu einer Schlüsselqualifikation in der Gesellschaft geworden. Dabei gibt es nicht die Medienkompetenz, sondern jeweils individuelle Ressourcen, Problemlagen und Handlungsnotwendigkeiten. Die Förderung von Medienkompetenz setzt jeweils am Individuum an. Der einzelne Mensch braucht Lern-, Erprobungs- und Erfahrungsräume, um alle Arten von Medien in sein Handlungsrepertoire einzubauen und für eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Medienverhalten.


Gesetzlicher Auftrag
Die Landesanstalt für Medien NRW schafft Strukturen, damit diese individuellen Räume möglich werden. Die LfM hat die gesetzliche Aufgabe, Medienkompetenz im Land zu fördern, Medienerziehung zu unterstützen und zum selbst verantwortlichen Umgang mit allen Formen analoger und digitaler Medienkommunikation sowie zur gleichberechtigten Teilhabe an ihr beizutragen (§ 39 LMG NRW). Im Landesmediengesetz verankert ist zudem die Aufgabe der Förderung von innovativen Projekten der Medienerziehung, von Formen des selbst organisierten Lernens, von Projekten zur Förderung von Medienkompetenz und der Aus- und Fortbildung in Medienberufen (§ 88 Abs. 3 LMG NRW).


Handlungsfelder
Die konkrete Förderung von Medienkompetenz wird in verschiedenen Handlungsfeldern umgesetzt:

Die konkrete Förderung von Medienkompetenz wird in verschiedenen Handlungsfeldern umgesetzt:

Aktuelle und praxisnahe Informationen zu den verschiedenen Projekten, Angeboten und Aktivitäten finden sie auf diesen Seiten des Medienkompetenzportals NRW und auf der Homepage der LfM.


Leitbilder des Handelns
Grundlage für die vielfältigen Aktivitäten der LfM zur Förderung von Medienkompetenz sind verschiedene Leitbilder. Diese Leitbilder definieren die Ziele, die mit den Projekten und Förderaktivitäten erreicht werden sollen:

  • Die LfM will einen Beitrag zum präventiven Jugendmedienschutz leisten.
  • Weiterhin ist Medienkompetenz eine Voraussetzung dafür, dass möglichst vielen Menschen Zugang zu Wissen, Bildung und Information bekommen.
  • Zudem soll ihnen die Teilhabe an den gesellschaftspolitischen Prozessen ermöglicht werden, die in hohem Maße von Medien gesteuert werden.


Chancengleichheit
Alle Bemühungen der LfM zur Vermittlung von Medienkompetenz haben das gemeinsame Ziel, dass möglichst viele Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht und materieller Ausstattung, an den Medien und an neuen Kommunikationswegen teilhaben, deren Vorteile und Chancen nutzen können und potenzielle Risiken vermeiden lernen. Die LfM will mit ihren Maßnahmen die Fähigkeit jedes einzelnen Menschen zur Medienkritik fördern, sie will Möglichkeiten zur eigenständigen Mediengestaltung bereitstellen, zur fundierten Medienkunde beitragen sowie zur selbstbestimmten und reflektierten Mediennutzung befähigen. Medienkompetenz soll in der Gesellschaft verstärkt etabliert und ein Beitrag zur Chancengleichheit geleistet werden.

 

 

Leitbilder

Die Förderung von Medienkompetenz durch die LfM basiert auf zentralen Leitbildern. Sie sind die Grundlage für die Planung und Umsetzung von Projekten und definieren die Ziele, die mit den Förderaktivitäten der LfM erreicht werden sollen.

Jugendmedienschutz
Der gesetzliche Jugendmedienschutz soll verhindern, dass Kinder und Jugendliche durch die Konfrontation mit problematischen Inhalten (z.B. Pornografie, Verherrlichung von Gewalt) in ihrer Entwicklung beeinträchtigt oder gefährdet werden. Zu diesem Zweck werden Altersklassifizierungen oder Zugangsbeschränkungen ausgesprochen. Die Umsetzung des gesetzlichen Jugendmedienschutzes gehört u.a. zu den Aufgaben der LfM. Mit den Förderaktivitäten der LfM im Bereich der Medienkompetenz wird zudem das Ziel verfolgt, Kinder und Jugendliche so zu qualifizieren, dass sie mit den Medien und ihren Inhalten kompetent und selbst bestimmt umgehen können. Hierzu sollen auch Eltern und Pädagog/innen befähigt werden, Kinder und Jugendliche beim Erwerb von Medienkompetenz zu unterstützen.


Bildung
Lernen, Erwerb von Wissen und Zugang zu Informationen sind in unserer Gesellschaft ohne die kompetente Nutzung aller Medien, insbesondere von Online-Medien, heute kaum mehr vorstellbar. Medienkompetenz wird deshalb auch als vierte Kulturtechnik bezeichnet – neben dem Lesen, Rechnen und Schreiben. Die Beherrschung dieser Technik entscheidet in der Informations- und Wissensgesellschaft in hohem Maße darüber, welche Bildungschancen und damit welche Entfaltungs- und Entwicklungschancen sich Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eröffnen. Die ökonomische und soziale Integration des Einzelnen in der Gesellschaft ist auch von seiner Medienkompetenz abhängig. Dies gilt mit Blick auf das Konzept des lebenslangen selbstständigen Lernens auch für Berufstätige. Deshalb sollen die Förderaktivitäten der LfM in diesem Bereich einen Beitrag dazu leisten, dass möglichst viele, Kinder wie Erwachsene, in der Lage sind, sich die Bildungspotenziale der Medien zunutze zu machen.


Demokratiekompetenz
Medien organisieren nicht nur den Zugang zu Wissen und Information in einer Gesellschaft. Auch die Auseinandersetzung mit und die Entwicklung von gesellschaftlichen Werten und politischen Zielen findet im Wesentlichen über Medien statt. Die selbst bestimmte Begleitung dieser Prozesse sowie deren aktive und mündige Mitgestaltung setzen den kompetenten Umgang mit Medien voraus: Hier sind insbesondere die Fähigkeit zur kritischen Reflexion von Medieninhalten gefragt, die eigenen Kompetenzen, sich (medien-)öffentlich zu artikulieren, und das Wissen um die Macht- und Wirkungsstrukturen, die den Medien zugrunde liegen. Dies gilt umso mehr angesichts der neuen Beteiligungsmöglichkeiten von Bürger/innen an politischen Kommunikations- und Entscheidungsprozessen, die unter dem Begriff „e-democracy“ gefördert werden. Die Medienkompetenz bestimmt in einem hohen Maße die sozialen und politischen Ausdrucks- und Partizipationsmöglichkeiten des Einzelnen in der Gesellschaft. Durch die Förderung von Medienkompetenz soll ein Beitrag zur größtmöglichen Teilhabe des Einzelnen am gesellschaftlichen und politischen Leben geleistet werden.


Chancengleichheit
Mit Blick auf die gesetzlichen Vorgaben zur Förderung von Medienkompetenz weist die LfM einem Aufgabenbereich einen besonders zentralen Stellenwert zu: Die LfM soll gemäß § 39 des Landesmediengesetzes zur gleichberechtigten Teilhabe an allen Formen analoger und digitaler Medienkommunikation beitragen. Große Teile der Bevölkerung finden jedoch keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu den Medien und ihren Bildungs- und Partizipationspotenzialen. Als Ursachen für diesen eingeschränkten Zugang sind festzuhalten: Alter, sozialer Status, Geschlecht und Migrationshintergrund. Hinweise auf die „Digitale Teilung unserer Gesellschaft“, die Warnungen vor der so genannten „Wachsenden Wissenskluft“ zwischen sozial abgesicherten und sozial benachteiligten Schichten oder Redewendungen wie die vom „User versus Loser“ machen dieses Problem sehr anschaulich. Sie verdeutlichen zugleich, dass der eingeschränkte Zugang zu den Nutzungspotenzialen der Medien zur gesellschaftlichen Ausgrenzung und zur Verstärkung der gesellschaftlichen Benachteiligung der Betroffenen beitragen kann. Deshalb ist allen Aktivitäten der LfM zur Förderung von Medienkompetenz das Ziel gemeinsam, dass möglichst viele Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und materieller Ausstattung, an den Medien und den neuen Kommunikationstechniken partizipieren und die von ihnen ausgehenden Chancen nutzen können. Medienkompetenz soll in der Gesellschaft verstärkt etabliert und ein Beitrag zur Chancengleichheit geleistet werden. 


Vernetzung und Koordination
Neben der LfM gibt es in Nordrhein-Westfalen eine Vielzahl weiterer Akteure und Institutionen, die auf landesweiter, regionaler oder lokaler Ebene Angebote zur Förderung von Medienkompetenz machen. Angesichts dieser Vielfalt ist es von großer Bedeutung, dass sich diese Institutionen, einschließlich der LfM, vernetzen und ihre Aktivitäten koordinieren. Auf diese Weise sollen Wissen und Erfahrungen ausgetauscht, Synergien erschlossen und bedarfsgerechte Angebote entwickelt werden. Nur durch Vernetzung und Koordination ist zu gewährleisten, dass die vorhandenen Ressourcen – Kenntnisse, Kompetenzen und Kapital – in Nordrhein-Westfalen möglichst sinnvoll verwendet werden. Deshalb will die LfM mit ihren Aktivitäten die Vernetzung der Institutionen und die Koordination der Projekte unterstützen.